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Die Mündung des Piave und der Pinienwald

Der Pinienwald von Jesolo liegt am östlichen Ende von Jesolo, in der Nähe des Zusammenflusses des Kanals Cavetta mit dem Fluss Piave.

Eigentlich handelt es sich dabei um einen Mischwaldstreifen, der auf stabilen Dünen sitzt, welcher nur in kurzen Abschnitten das ursprüngliche Aussehen des Pinienwaldes bewahrt. Die Urbanisierung der 70er Jahre und die natürlichen Widrigkeiten der Pinien haben in der Tat die ursprüngliche Kontinuität und die typische, heutzutage monospezifische Struktur verändert.

 

 

Derzeit erscheint der seit den 20ern hier bestehende Pinienwald wie ein durch klare und rasche evolutionäre Dynamiken gekennzeichneter Wald, in dem bestimmte invasive Arten wie Robinie und Pappel allmählich die Pinie ersetzen.

Der interessanteste Aspekt des Waldes ist jedoch das strauchige und grasartige Unterholz. Hier findet sich vor allem in den sonnigen Lichtungen und feuchten, interdunalen Mulden ein pflanzliches Kontingent von erheblicher phytogeographischer und ökologischer Bedeutung wieder.

 

Dieser besteht zudem aus mikrothermischen und orophylen Arten wie Erica carnea, Parnassia palustris und Globularia cordifolia, aus thermophylen Arten wie Osyris alba und Lonicera etrusca, sowie aus auf diese Region begrenzte Arten der Sauergrasgewächse Cladium mariscus und Orchideengewächse wie Orchis moria, Cephalanthera longifolia, Gynnadenia canospesa und Epipactis palustris.

Jüngste Maßnahmen der regionalen Forstinstitutionen versuchen das Waldgewebe mittels Anpflanzungen von jungen Exemplaren der Pine,sind immer noch versuchen, eine Wiederherstellung des Waldgewebes durch die Anpflanzung von jungen Pinien- Eichen- und Eschen-Bäumen wiederherzustellen.

Geschehen Jesolo